Offene Seminare 2021


Ja, aber … 

Vom Umgang und Nutzen der alltäglichen Widersprüche.

Datum: 22.01.2021, 09:00 – 16:00 Uhr
Mario Schatta, Amet Bick
Bizetstraße 105, 13088 Berlin
Preis: 195.- Euro zzgl. MwSt.

Wir erleben es im Team, bei Klientinnen und Klienten und in uns – dieses „Ja, aber“. Und finden es störend. Dabei ist das „Ja, aber“ eine hochkompetente systemische Abwägungsstrategie. Diese können wir für zieldienliche Entscheidungsprozesse nutzen, indem wir berechtigte bewusste oder auch unbewusste Bedürfnisse jeweils genügend berücksichtigen. Wenn nicht alle Bedürfnisse gleichzeitig berücksichtigt werden können, passiert es, dass Menschen sich scheinbar nicht entscheiden können, sich im Kreis drehen, fest stecken, und dabei viel Energie verbrauchen durch „mehr desselben“.

Wie solche Situationen auflösbar sind, und wie wir diese sogar für gute Entscheidungen nutzen können: darum geht es in dieser Fortbildung für Mitarbeitende und Führungskräfte.

Seminarbausteine:

  • Wozu wir Widersprüche brauchen und wie sie entstehen
  • Doublebind und der konstruktive Umgang damit
  • Metaposition und Metazielarbeit
  • Egostate-Modell als Bedürfnisanzeiger
  • Umgang mit Ambivalenzen bei Klienten
  • Restriktionsmodell
  • Dissoziationstechniken

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Wasch mich, aber mach mich nass!

Zieldienliche Auftragsklärung durch unterstützende Professionen.

Datum: 19.02.2021, 09:00 – 16:00 Uhr 
Ulrich Allkemper, Robert Hennes
Bizetstraße 105, 13088 Berlin
Preis: 195.- Euro zzgl. MwSt.

Knowhow, Erfahrung und der professionelle Blick sind Ihre Grundlage, mit Klientinnen und Klienten Ziele zu formulieren und passgenaue Maßnahmen zu planen.

Dennoch ist es bisweilen anstrengend zu sehen, dass der „gut gemeinte“ Plan nicht die zielführende Handlung auslöst. Und dann? Ein wohlwollend kritischer Blick auf die Aufträge – sowohl die eigenen als auch die des Gegenübers – können z.B. helfen, das „Auftragsdilemma“ zu lösen.

Lassen Sie uns gemeinsam hierzu innovativ, konstruktiv und auch frech Neues denken und in einen fachlichen Austausch gehen. Denn eines ist sicher: Ihre Klientinnen und Klientenen sind hoch motiviert – bleibt nur die Frage: wozu genau?

Seminarbausteine:

  • Selbstverständnis der Helfenden: Teil des sich bewahrenden oder sich verändernden Systems?
  • Motivationsdynamiken
  • Zielkonflikte
  • Autopoiesekonzept
  • Berater/Chef/Sozialarbeiter als „Umwelt“ verstehen
  • Wechselwirkungsphänomene nutzen
  • Grenzen setzen vs. Anschlussfähigkeit

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„Haben Sie gut gemacht“ …

Von der Kunst, Mitarbeitende authentisch wertzuschätzen. 
2-Tages-Seminar für Führungskräfte

Datum: 05. – 06.03.2021, jeweils 09:00 – 16:00 Uhr 
Veit Böhnke, Annette Stampfli (CH)
Bizetstraße 105, 13088 Berlin
Preis: 390.- Euro ohne MwSt.

Früher gab es den Präsentkorb für die 25-jährige Zugehörigkeit zur Firma. Welche Arten der Wertschätzung kommen heute an? Welche Wirkung hat Anerkennung auf Sie?

Kürzere Betriebszugehörigkeit und vor allem unterschiedliche Wertvorstellungen der Mitarbeitenden stellen neue Anforderungen an eine Kultur der kritischen Würdigung dar. Deshalb geht es in diesem Seminar um eine bewusste Haltung, Wichtung und Entwicklung aktueller Formen der Wertschätzung.

Kultur ist etwas, das Menschen aktiv gestalten. Sie zeigt sich im alltäglichen Kontakt, in der Kommunikation. Im zweitägigen Seminar prüfen Sie Ihre Wertschätzungskultur, können diese entsprechend den zeitgebundenen Bewertungen verändern, nachdem Sie Verschiedenes probiert haben.

Seminarbausteine:

  • Wertschätzung ist eine Haltung, die im Innen und Außen wirkt
  • Vom Gewinn einer authentischen Wertschätzung
  • Wertschätzung als Wechselwirkungsphänomen nutzen
  • Loben ist Silber – Klarheit ist Gold
  • konstruktive Kritik als zentrale Form der Wertschätzung
  • Worte können wie Schwerter sein – oder Entwickler zum Optimum
  • eigene Kompetenzen: unterschiedliche Selbstwertschätzungskonzepte

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Ihr könnt mich mal!

Scheinbar unsozial im sozialen Beruf. 

Datum: 23.04.2021, 09:00 – 16:00 Uhr
Ulrich Allkemper, Bitta Albrecht-Schatta
Bizetstraße 105, 13088 Berlin
Preis: 195.- Euro zzgl. MwSt.

Der Umgang, die Kommunikation im Team sind immer wertschätzend, fair und ressourcen-orientiert. So der Anspruch. Die Wirklichkeit zeigt bisweilen ein anderes Gesicht.

Der Ärger über von oben verordnete Entscheidungen macht sich breit, die Wut auf den nie präsenten Kollegen will nicht verfliegen, die eigenen Bedürfnisse werden bei den Planungen völlig übersehen. Wie klar und fordernd darf ich in meiner Kommunikation sein, ohne dass die anderen um mich herum „umkippen“? Wann bin ich authentisch, wann anmaßend? Wie gelingt es, meine Position vertreten?

Offen, klar und ehrlich kommunizieren und zugleich zielführend im Kontakt bleiben. Entwickeln Sie für sich mit anderen Strategien, um die eigenen Spielräume zu erweitern.

Seminarbausteine:

  • Grundgefühle als Sekundärphänomene erkennen und nutzen
  • Zeit zwischen Impuls und bewusstem Handeln nutzen
  • Erwartungsklärung und Kommunikationskontexte
  • Die Bremse in mir – meine Befürchtungen
  • Grenzen und Einflussmöglichkeiten im kommunikativen Prozess
  • Der Erste-Hilfe-Koffer bei missglückter Kommunikation
  • Vorbereitungstechniken für „gefährliche“ Gespräche

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Kirche war gestern.

Christliche Werte treffen diakonischen Arbeitsalltag. 

Datum: 07.05.2021, 09:00 – 16:00 Uhr 
Mario Schatta, Martin-Michael Passauer (Generalsuperintendent i.R.)
Bizetstraße 105, 13088 Berlin
Preis: 195.- Euro zzgl. MwSt.

Unser Handeln ist immer an eine innere Wertehaltung gebunden. Ihr Unternehmen will christliche Wertekultur auch in unserer säkularen Gesellschaft verfolgen. 

Viele Mitarbeitende beschreiben sich selbst weniger christlich als vielmehr humanistisch. Dabei wirken christliche Wertvorstellungen oft unbewusst, ob Menschen in der Kirche sind, sich als gläubig verstehen – oder nicht. Z.B. gehören die 10 Gebote, die Bergpredigt zum Fundament unserer abendländisch-humanistischen Kultur. Wie können diese bewusst genutzt und gelebt werden? 

Wie kann die Spannung zwischen meinen eigenen Wertehaltungen und denen des christlich orientierten Unternehmens für diakonisches Handeln fruchtbar genutzt werden? 

Seminarbausteine:

  • Was sind christliche Werte?
  • Kann ich christlich sein ohne an Gott zu glauben oder ohne in der Kirche zu sein?
  • Von den inneren Werten zum diakonischen Handeln
  • Erkennbarkeit der Wertekultur in der Arbeit
  • Erwartungen des Arbeitgebers im Gegenüber zu meinen Werten
  • Spiritualität als Kraftquelle unseres Handelns
  • Christen als Exoten: Nächstenliebe als gelebte Wirklichkeit

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„Nazis raus!“ Aber wohin? Und dann?

Die Balance zwischen „sich positionieren“ und „im Kontakt bleiben“.

Datum: 03.09.2021, 09:00 – 16:00 Uhr 
Mario Schatta, Robert Hennes
Bizetstraße 105, 13088 Berlin
Preis: 195.- Euro zzgl. MwSt.

Rassismus, Antisemitismus, Feindlichkeit dem Fremden gegenüber durchdringen unsere Lebens-, und Arbeitsbereiche. Unsere eigenen Wertvorstellungen sind angefragt und wir müssen „damit“ irgendwie umgehen. Wie entstehen diese Phänomene: neurobiologisch, kulturell, alltäglich? Wie grenzen wir uns von Inhalten erkennbar ab? Wie sind wir im Kontakt mit Menschen, die menschenverachtende Positionen vertreten?

Es geht um den Balanceakt: Wann ist Reden, Neugier, Verstehen und Austausch noch sinnvoll, und wo braucht es ganz klare Abgrenzung im Sinne von Sanktionierung oder Kündigung der Beziehung? Wie bleiben, werden wir erkennbar? 

Zwei Blickrichtungen sind dabei wichtig: Klientinnen und Klienten sowie Kolleginnen und Kollegen, die solche Positionen vertreten – und wir selbst.

Seminarbausteine:

  • Entstehung der Phänomene: gesellschaftlich, sozialpsychologisch und neurobiologisch
  • Das Thema hinter dem Thema
  • Reden reicht nicht. Handlungsoptionen
  • Strategien im Umgang mit den Phänomenen
  • Situative Lösungsstrategien
  • Mutig Haltung zeigen
  • Austausch/Fallbeispiele

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Wozu tue ich mir das alles an?!

Gestern noch Teammitglied, heute Führungskraft 

Datum: 24.09.2021, 09:00 – 16:00 Uhr
Ulrich Allkemper, Martin-Michael Passauer (Generalsuperintendent i.R.)
Bizetstraße 105, 13088 Berlin
Preis: 195.- Euro zzgl. MwSt.

Ihre Arbeit ist anspruchsvoll, die Anforderungen steigen, die Zeit rast. Und jetzt noch an die Karriere denken und das „Angebot annehmen“, Leitungsaufgaben zu übernehmen? 

Mit Ihrem „Ja“ zu dieser Frage erweitern Sie Ihr erprobtes Handlungsfeld. Zugleich ändert sich der Blick auf Sie selbst, die Anforderungen an Sie nehmen zu.

Es gilt, nicht nur Erwartungen zu beachten, sondern sich der eigenen Lust zuzuwenden, um mit professioneller Leichtigkeit zu führen. Das Seminar bietet Ihnen einen geschützten Raum, Ideen zu entwickeln und Ihr „neues“ rollenadäquates Verhalten zu erproben. Hier werden Sie durch ein professionell würdigendes Feedback unterstützt, damit Sie Ihre neuen Herausforderungen mit Spaß und Respekt angehen können.

Seminarbausteine:

  • Rollenvielfalt und Erwartungen nutzen
  • Hilfreicher Umgang mit Multi-Erwartungen
  • Von Grenzen, Loyalitäten und Identitäten
  • Sitzen, stehen oder liegen zwischen den Stühlen
  • Mein persönlicher Gewinn als Leitung
  • Autorität, Führungsstil und Kooperationen
  • Kollegialer Austausch

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Teamsitzung als Boxenstopp

Vom kreativen Gestalten der kostbaren Zeit.

Datum: 05.11.2021, 09:00 – 16:00 Uhr
Veit Böhnke, Britta Albrecht-Schatta
Bizetstraße 105, 13088 Berlin
Preis: 195.- Euro zzgl. MwSt.

Wie kann es gelingen, einen Termin, bei dem sich alle Teammitglieder zusammenfinden, so zu gestalten, dass er für alle Beteiligten zu einem gelungenen Meeting mit Mehrwert wird?

Was kann Leitung tun, damit das Format ein Steuerungsinstrument mit Esprit bleibt? Wie können alle Beteiligten die Zeit so nutzen, das ihre Belange den notwendigen Raum finden? Wir wollen Sie in diesem Seminar methodisch anregen und mit Ihnen gemeinsam entwickeln, was für eine effektive Teamsitzung möglich und nötig ist.

Denn: Eine strukturierte Vorbereitung und eine gute Moderation allein reicht dazu heute nicht mehr aus. Dass es bei aller Ernsthaftigkeit und Gewicht des Themas auch kreativ und lustvoll zugehen darf, sei hier unbedingt erwähnt.

Seminarbausteine:

  • Der gute Start, das passende Ende
  • Bewegung hilft: diverse Auflockerungsmethoden
  • Blockaden in mir: Umgang mit Widerständen bei Veränderung
  • Was, wenn das Neue und Kreative nicht klappt?
  • Kollegen bei Veränderungsprozessen mitnehmen
  • Das Methodenkarussell
  • Weniger ist mehr. Neues heißt auch: Altes loslassen

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