







Konditionen
Auf vielfachen Wunsch unserer Kund:innen bieten wir auch 2027 Offene Seminare an.
Die Seminaranmeldungen werden (nach zeitlicher Reihenfolge; die Teilnehmendenzahl ist je Seminar auf 12 begrenzt) bei Eingang der Seminargebühr auf dieses Konto verbindlich:
Ethik Bank · Kontoinhaber Mario Schatta
IBAN DE 68 8309 4495 0103 5167 92 · BIC GENODEF1ETK
Nach Eingang der Zahlung bestätigen wir Ihre Anmeldung per E-Mail und senden Ihnen die Rechnung zu; bitte geben Sie uns mit Anmeldung daher auch die korrekte Rechnungsanschrift an! Sollten Sie Ihre Teilnahme an Offenen Seminaren bis drei Wochen vor der Veranstaltung absagen müssen, behalten wir 30 %, bis zwei Wochen vorher 50 %, danach 100 % der Seminargebühr ein.
Haben Sie Interesse?
Dann nehmen Sie Kontakt zu uns auf.
Kritisieren, ohne zu verletzen
Jetzt mal ehrlich
Kennen Sie das: im Grunde genommen ist es klar, was Sie von dem/der anderen brauchen und erwarten, um gut miteinander zu arbeiten. Und beim direkten Ansprechen kommen dann innere Bremsen daher, und die Kritik wird im Konjunktiv, im: „ich wünsche mir“, oder: „wenn es möglich ist …“ und in tausend Wattebällchen verpackt, nur, um den andern nicht zu verletzen.
Und nachher ist gar nicht mehr klar, was Sie im Grunde genommen sagen wollten. Oder, noch schlimmer: ich schlucke meine Kritik gleich runter und das Gegenüber hat keine Chance, etwas damit zu machen, weil ich es nicht anspreche.
In dieser Fortbildung geht es darum, Kritik direkt und klar zu formulieren und trotzdem im guten Kontakt mit dem Gegenüber zu bleiben. Die „Wattebällchenkultur“ ist in vielen sozialen Trägern verbreitet und behindert oftmals eine klare, zieldienliche Kommunikation.
Dabei ist es den meisten klar, dass Kritik eine der zentralen Formen der Wertschätzung ist und das Kritik, inkl. der damit verbundenen fehlerfreundlichen Kultur, das eigentliche Entwicklungspotential für Klient:innen, Teams, Kolleg:innen und das gesamte Unternehmen ist.
Dafür nutzen wir systemische und hypnosystemische Gesprächstechniken, die die Wahrscheinlichkeit deutlich erhöhen, dass das Gegenüber das, was wir meinen – also die Kritik und die Botschaft, die darin steckt – auch so versteht, wie wir es meinen. Es bleibt natürlich dabei: über den Inhalt/den Sinn einer Botschaft entscheidet immer der/die Empfänger:in. Aber: wenn wir dies wissen, können wir es auch nutzen. Dafür gibt es ein paar sehr simple Gesprächsregeln und Methoden, die wir in dieser Fortbildung vorstellen und mit Ihnen sehr praxisnah einüben werden.
Dabei können Sie gerne komplexe und komplizierte Situationen aus Ihrem Arbeitsalltag einbringen, anhand derer wir dann diese Geprächsmethoden demonstrieren bzw. Sie sie selber ausprobieren können. Es wird in dieser Fortbildung auch darum gehen, was uns selbstreferenziell abhält, Kritik offen, klar und deutlich zu formulieren. Es geht um eigene Glaubenssätze, und um die sich selbst erfüllende Prophezeiung, denn all das können wir für eine gelingende kritische Streitkultur nutzen.
Dabei wird das „wozu“ eine wichtige Rolle spielen, denn die Auseinandersetzung, oder die Kritik, oder das Benennen von Fehlern ist ja kein Selbstzweck, sondern dient einzig und allein der Entwicklung und Veränderung.
Seminarbausteine
- Das 1 mal 1 der hypnosystemischen Kommunikation
- Kritik als Chance für Entwicklungsprozesse
- Methodenkoffer für eine offensive Kritikkultur
- Innere Glaubenssätze und sich selbsterfüllende Prophezeiungs-Arbeit
- Praxisbeispiele besprechen
- Rollenspiel
- Sender- und Empfänger-Modell aus systemischer Sicht (EC-Modell)
- Innere Haltungsarbeit
- Kontextanalyse
- Restriktionsmodell
Seminarinformationen
Tag: 9. Oktober 2026
Trainer: Matthias Reim und Mario Schatta
Ort: Bizetstraße 105, 13088 Berlin
Zeit: 9.00–16.00 Uhr
Preis pro Person: 195. € zzgl.Mwst
Anmeldeschluss: 9. August 2026
Zur Anmeldung schreiben Sie uns bitte eine E-Mail an info@systemisches-institut-berlin.de
mit Seminartitel und -datum sowie der Personenanzahl.
Da die Teilnehmendenzahl auf 12 begrenzt ist, werden wir entsprechend des Anmeldedatums die Teilnehmendenliste festlegen.
Leitung darf auch leicht sein
10 Anregungen zum leichten Führen
Seit vielen Jahren wird das Führen und Leiten, egal auf welchen Positionen im Unternehmen, immer komplexer. Die Ansprüche und Erwartungen steigern sich oftmals ins Unermessliche und können im Grunde genommen niemals erfüllt werden. So erleben wir es immer öfter, dass Führungskräfte „ausbrennen“ oder manchmal auch einfach hinschmeißen, da der Druck des Arbeitsalltags auf Dauer als unerträglich erlebt wird. Dazu kommen noch diverse Spannungsfelder wie Ökonomie und Fachlichkeit, Fachkräftemangel und Überlastung der Kolleg:innen vor Ort oder einfach auch, dass die Tischdecke zu klein ist für all das, was geleistet werden soll.
Damit Führung und Leitung immer wieder neu Freude und vor allem Spaß und Sinnerleben bringen kann, haben wir uns intensiver mit all diesen Themen befasst, recherchiert, Literatur erarbeitet und unsere Erfahrungen aus dem Systemischen Institut Berlin der letzten 15 Jahre gebündelt und zusammengefasst.
Das Ergebnis ist diese Offene Fortbildung für Führungskräfte, bei der Sie in komprimierter Form einen Methodenkoffer erhalten und das entsprechende Handwerkszeug, um sich selber immer wieder zu reflektieren, zu hinterfragen und neu auf das auszurichten, was in der entsprechenden Situation, in der Sie gerade sind, möglich und nötig ist.
Die komplexitätsreduzierten 10 Punkte, die Sie als Führungskraft beachten sollten, werden wir Schritt für Schritt erläutern und auf ihre konkrete Praxisrelevanz prüfen. Dabei erfinden wir das Rad nicht neu, sondern prüfen, was für Sie in Ihrer Situation hilfreich und zieldienlich sein kann. Ein Grundsatz liegt uns sehr nahe: Jede Führungskraft hat das Recht auf sinnvolle Führung und Leitung, die zudem noch Spaß macht. Ihnen dabei zu helfen, Sie zu unterstützen, sich immer wieder neu den Herausforderungen des Führens und Leitens zu stellen, dazu soll diese Fortbildung dienen.
Ein Mix aus theoretischen Inputs und praxisrelevanter Prüfung sowie der Austausch von Führungskräften aus sehr unterschiedlichen Unternehmen soll diese Fortbildung als Impulsfortbildung abrunden.
Seminarbausteine
- Selbstverständnis von Führen und Leiten
- Spannungsfelder in Führungspositionen
- Restriktionsmodell
- Abgrenzungsstrategien
- Die 10 Punkte, die Sie beachten sollten, um in Freude zu leiten
- Glaubenssatzarbeit / Innere Antreiber
- Selfcare für Führungskräfte
- Wann es besser ist auszusteigen … als „mehr desselben“ zu machen
- Hierarchieverständnis / Modelle des Führens
Seminarinformationen
Tag: 13. November 2026
Trainer: Ulrich Allkemper und Mario Schatta
Ort: Bizetstraße 105, 13088 Berlin
Zeit: 9.00–16.00 Uhr
Preis pro Person: 195. € zzgl.Mwst
Anmeldeschluss: 13. September 2026
Zur Anmeldung schreiben Sie uns bitte eine E-Mail an info@systemisches-institut-berlin.de
mit Seminartitel und -datum sowie der Personenanzahl.
Da die Teilnehmendenzahl auf 12 begrenzt ist, werden wir entsprechend des Anmeldedatums die Teilnehmendenliste festlegen.
Übergänge kreativ gestalten,
… weil Veränderung das einzig Beständige ist.
Wie oft kommt es vor, dass eine Veränderung holterdiepolter daherkommt, oder eine solche angekündigte ewig dauert, oder es gibt einen ersten offenen Veränderungswunsch?
Veränderungsprozesse brauchen Anfang, Ziel und Ende (als Prozess-Stimulantien oder Wegmarkierungen). Beteiligte benötigen Orientierung, damit sie Veränderungen aktiv mitgestalten können.
Mit kreativen, systemischen Methoden möchten wir Sie unterstützen, Veränderungsprozesse bewusst umzusetzen/anzugehen.
Seminarbausteine
- systemische Strukturaufstellung
- Karte der Erlebniswelten
- Vision Board
- Prozess Planung
- Erhalt von Systemen durch Stabilität und Instabilität
- Abschiedsrituale & „Die Feier des Neuen“
Seminarinformationen
Tag: 12. März 2027
Trainer: Veit Böhnke und Matthias Reim
Ort: Bizetstraße 105, 13088 Berlin
Zeit: 9.00–16.00 Uhr
Preis pro Person: 195. € zzgl. MwSt
Anmeldeschluss: 5. Januar 2027
Zur Anmeldung schreiben Sie uns bitte eine E-Mail an info@systemisches-institut-berlin.de mit Seminartitel und -datum, der Personenanzahl und der Rechnungsadresse. Bitte beachten Sie die oben auf dieser Seite genannten Konditionen.
Bitte nach Ihnen!
Hinter jedem guten Chef stehen ein, zwei gute Mitarbeiterinnen.
Nicht nur im Machtgefüge der Geschlechter spielt es eine Rolle, wer in die erste Reihe von Leitungsverantwortung kommt und wer eher in der zweiten Reihe landet. Viele übernehmen dort, bewusst oder unbewusst, Verantwortung, koordinieren, vermitteln und sorgen dafür, dass Zusammenarbeit gelingt. Gleichzeitig erleben manche, dass ihre Leistung wenig gesehen wird, sie viel tragen, ohne wirklich Einfluss zu haben, oder sie eigene Interessen immer wieder hintenanstellen.
Dabei fällt auf, dass Geschlechterrollen und gesellschaftliche Erwartungen nach wie vor mitbestimmen, wer welche Aufgaben übernimmt, wer Entscheidungen trifft und wer dafür sorgt, dass sie umgesetzt werden. So übernehmen Frauen noch immer häufiger die Arbeit im Hintergrund, während Männer häufiger in Leitungsfunktionen vertreten sind.
Das Seminar lädt dazu ein, diese Dynamiken im beruflichen Alltag genauer zu betrachten. Wozu kann eine Position in der ersten oder zweiten Reihe jeweils gut sein? Wer übernimmt auf welche Weise Verantwortung? Und was ist daran hilfreich? Welche gesellschaftlichen Vorstellungen und Strukturen wirken dabei mit? Und was wird durch die jeweilige Rolle möglich? Was bleibt dabei vielleicht verloren?
Seminarbausteine
- Eigenes Rollenverständnis reflektieren
- Von Rollenbildern und gesellschaftlichen Erwartungen
- Geschlechtstypische Verantwortungsmuster
- Gestaltungsmacht vs. Ohnmacht
- Chancen und Grenzen der zweiten Reihe
- Eigene Handlungsspielräume erkennen und erweitern
Seminarinformationen
Tag: 19. April 2027
Trainerinnen: Britta Albrecht-Schatta und Mandy Albrecht
Ort: Bizetstraße 105, 13088 Berlin
Zeit: 9.00–16.00 Uhr
Preis pro Person: 195. € zzgl. MwSt
Anmeldeschluss: 8. März 2027
Zur Anmeldung schreiben Sie uns bitte eine E-Mail an info@systemisches-institut-berlin.de mit Seminartitel und -datum, der Personenanzahl und der Rechnungsadresse. Bitte beachten Sie die oben auf dieser Seite genannten Konditionen.
Wozu tue ich mir das alles an?
Gestern Teammitglied, heute Leitung und Führungskraft.
Ihre Arbeit ist anspruchsvoll, die Anforderungen steigen, die Zeit rast. Und jetzt noch an die Karriere denken und das „Angebot annehmen“, Leitungsaufgaben zu übernehmen? Mit Ihrem „Ja“ zu dieser Frage erweitern Sie Ihr erprobtes Handlungsfeld. Zugleich ändert sich der Blick auf Sie selbst, die Anforderungen an Sie nehmen zu. Es gilt, nicht nur Erwartungen zu beachten, sondern sich der eigenen Lust zuzuwenden, um mit professioneller Leichtigkeit zu führen.
Das Seminar bietet Ihnen einen geschützten Raum, um Ideen zu entwickeln und Ihr „neues“ rollenadäquates Verhalten zu erproben. Hier werden Sie durch ein professionell würdigendes Feedback unterstützt, damit Sie Ihre neuen Herausforderungen mit Spaß und Respekt angehen können.
Seminarbausteine
- Rollenvielfalt und Erwartungen nutzen
- Hilfreicher Umgang mit Multi-Erwartungen
- Von Grenzen, Loyalitäten und Identitäten
- Sitzen, stehen oder liegen zwischen den Stühlen
- Mein persönlicher Gewinn als Leitung
- Autorität, Führungsstil und Kooperationen
- Kollegialer Austausch
Seminarinformationen
Tag: 24. Mai 2027
Trainer: Ulrich Allkemper und Bernd Schumann-Böhnke
Ort: Bizetstraße 105, 13088 Berlin
Zeit: 9.00–16.00 Uhr
Preis pro Person: 195. € zzgl. MwSt
Anmeldeschluss: 12. April 2027
Zur Anmeldung schreiben Sie uns bitte eine E-Mail an info@systemisches-institut-berlin.de mit Seminartitel und -datum, der Personenanzahl und der Rechnungsadresse. Bitte beachten Sie die oben auf dieser Seite genannten Konditionen.
Lass dich aus der Rolle fallen,
damit du aus der Falle rollst.
Führungskraft, Projektleiter, Kollegin, aber auch Vermittlerin, Kümmerer, Veränderungstreiberin – die Rolle oder Rollen, die wir im Beruf haben, sagen etwas darüber aus, welche Erwartungen man an uns hat, welchen Auftrag wir haben, welche Verantwortlichkeiten bei uns liegen. Rollen können die berufliche Identität festlegen („Ich bin Teamleiterin“) und bilden die Grundlage unseres Tuns. Rollen geben Stabilität und erleichtern die Zusammenarbeit. Andererseits kann es auch zu Konflikten kommen, wenn man beispielsweise mehrere Rollen hat, oder es eine Rollenunklarheit gibt. Zu starre Rollen können Entwicklung und Veränderung hemmen. Im Arbeitsalltag nehmen wir uns oft zu wenig Zeit, unsere Rollen immer mal zu überprüfen, sie gegebenenfalls zu korrigieren oder auch transparent zu kommunizieren.
In dieser Fortbildung wollen wir uns die Rollen ansehen, in denen Sie sich bewegen. Und gemeinsam überprüfen, in welchem Kontext sie hilfreich sind, und in welchem vielleicht auch nicht. Sie setzen sich mit Ihren beruflichen Rollen auseinander und reflektieren, welchen Einfluss sie auf Ihr Handeln und Ihre Kommunikation haben.
Um folgende Fragen soll es gehen:
- Welche Rolle oder Rollen nehmen Sie ein?
- Welche Erwartungen und Aufträge sind damit verbunden?
- Wo ist Rollenvielfalt nützlich und wo führt sie zum Konflikt?
- Wie gehe ich mit widersprüchlichen Rollen um?
- Welche Rolle möchte ich proaktiv ausfüllen und gestalten?
- Wenn die Rolle eine Falle ist, wie kann ich ihr entkommen und was passiert dann?
- Wie entscheide ich zwischen Person, Funktion und Rolle?
- Wie schaffe ich Rollenklarheit für mich und andere?
Sie werden kreativ und spielerisch mit Rollenbildern umgehen, Ihren Arbeitsalltag reflektieren und Impulse für Zusammenarbeit und die eigene Arbeitszufriedenheit erhalten. Neugierig geworden? Dann melden Sie sich bei uns.
Seminarinformationen
Tag: 22. Juni 2027
Trainer:innen: Amet Beck und Mario Schatta
Ort: Bizetstraße 105, 13088 Berlin
Zeit: 9.00–16.00 Uhr
Preis pro Person: 195. € zzgl. MwSt
Anmeldeschluss: 11. Mai 2027
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Kritisieren, ohne zu verletzen
Jetzt mal ehrlich!
Kennen Sie das: im Grunde genommen ist es klar, was Sie von dem/der anderen brauchen und erwarten, um gut miteinander zu arbeiten. Und beim direkten Ansprechen kommen dann innere Bremsen daher, und die Kritik wird im Konjunktiv, im: „ich wünsche mir“, oder: „wenn es möglich ist …“ und in tausend Wattebällchen verpackt, nur, um den andern nicht zu verletzen.
Und nachher ist gar nicht mehr klar, was Sie im Grunde genommen sagen wollten. Oder, noch schlimmer: ich schlucke meine Kritik gleich runter und das Gegenüber hat keine Chance, etwas damit zu machen, weil ich es nicht anspreche.
In dieser Fortbildung geht es darum, Kritik direkt und klar zu formulieren und trotzdem im guten Kontakt mit dem Gegenüber zu bleiben. Die „Wattebällchenkultur“ ist in vielen sozialen Trägern verbreitet und behindert oftmals eine klare, zieldienliche Kommunikation.
Dabei ist es den meisten klar, dass Kritik eine der zentralen Formen der Wertschätzung ist und das Kritik, inkl. der damit verbundenen fehlerfreundlichen Kultur, das eigentliche Entwicklungspotential für Klient:innen, Teams, Kolleg:innen und das gesamte Unternehmen ist.
Dafür nutzen wir systemische und hypnosystemische Gesprächstechniken, die die Wahrscheinlichkeit deutlich erhöhen, dass das Gegenüber das, was wir meinen – also die Kritik und die Botschaft, die darin steckt – auch so versteht, wie wir es meinen. Es bleibt natürlich dabei: über den Inhalt/den Sinn einer Botschaft entscheidet immer der/die Empfänger:in. Aber: wenn wir dies wissen, können wir es auch nutzen. Dafür gibt es ein paar sehr simple Gesprächsregeln und Methoden, die wir in dieser Fortbildung vorstellen und mit Ihnen sehr praxisnah einüben werden.
Dabei können Sie gerne komplexe und komplizierte Situationen aus Ihrem Arbeitsalltag einbringen, anhand derer wir dann diese Gesprächsmethoden demonstrieren bzw. Sie sie selber ausprobieren können. Es wird in dieser Fortbildung auch darum gehen, was uns selbstreferenziell abhält, Kritik offen, klar und deutlich zu formulieren. Es geht um eigene Glaubenssätze, und um die sich selbst erfüllende Prophezeiung, denn all das können wir für eine gelingende kritische Streitkultur nutzen.
Dabei wird das „wozu“ eine wichtige Rolle spielen, denn die Auseinandersetzung, oder die Kritik, oder das Benennen von Fehlern ist ja kein Selbstzweck, sondern dient einzig und allein der Entwicklung und Veränderung.
Seminarbausteine
- Das 1 mal 1 der hypnosystemischen Kommunikation
- Kritik als Chance für Entwicklungsprozesse
- Methodenkoffer für eine offensive Kritikkultur
- Innere Glaubenssätze und sich selbsterfüllende Prophezeiungs-Arbeit
- Praxisbeispiele besprechen
- Rollenspiel
- Sender- und Empfänger-Modell aus systemischer Sicht (EC-Modell)
- Innere Haltungsarbeit
- Kontextanalyse
- Restriktionsmodell
Seminarinformationen
Tag: 6. September 2027
Trainer: Ulrich Allkemper und Matthias Reim
Ort: Bizetstraße 105, 13088 Berlin
Zeit: 9.00–16.00 Uhr
Preis pro Person: 195. € zzgl. MwSt
Anmeldeschluss: 26. Juli 2027
Zur Anmeldung schreiben Sie uns bitte eine E-Mail an info@systemisches-institut-berlin.de mit Seminartitel und -datum, der Personenanzahl und der Rechnungsadresse. Bitte beachten Sie die oben auf dieser Seite genannten Konditionen.
Krank sein oder auf krank machen?
Wenn Krankschreibung zum Machtspiel, Urlaubsverlängerung oder Komfortzone werden
Krankheit gehört zum Leben und zum Arbeitsalltag. Mitarbeitende, die für und mit Menschen arbeiten, sind hohen emotionalen und körperlichen Belastungen ausgesetzt. Eine verantwortungsvolle professionelle Krankheitskultur ist deshalb ein wichtiger Bestandteil in Teams und Organisationen.
Doch was geschieht, wenn Krankschreibungen nicht nur Ausdruck tatsächlicher Erkrankungen sind, sondern zunehmend bestimmte Funktionen übernehmen? In Teams entstehen Spannungen, wenn wiederkehrende Krankmeldungen als ungerecht, strategisch oder vermeidbar wahrgenommen werden. Kolleg:innen übernehmen zusätzliche Aufgaben, Führungskräfte geraten unter Druck.
Gute Führung zeichnet sich dadurch aus, dass sie Krankheiten der Mitarbeitenden ernst nimmt UND den Mut hat, die Funktionen von Krankheit im Arbeitsalltag klar und offen anzusprechen. Das Seminar lädt Führungskräfte ein, das sensible Thema „Krankheit im Arbeitskontext“ aus systemischer Perspektive zu betrachten.
Welche kommunikative Funktion kann Krankheit im Arbeitskontext bekommen und wie gehen wir damit um? Wir richten den Blick auf Dynamiken, die entstehen, wenn Rückzug in die Krankheit Auseinandersetzungen und dem Bemühen um Veränderungen vorgezogen wird.
Anhand von Praxisbeispielen, Fallanalysen und systemischen Methoden werden Sie angeregt, gewohnte Sichtweisen zu hinterfragen. Im Fokus stehen die Wechselwirkungen zwischen Individuum, Team und Organisation und die Frage, wie eine gesunde und gleichzeitig verbindliche Arbeitskultur gefördert werden kann.
Ziel des Seminars ist es, Führungskräfte darin zu unterstützen, Spannungen frühzeitig zu erkennen, Konflikte konstruktiv anzusprechen und Rahmenbedingungen zu schaffen, die Gesundheit fördern, Verantwortung stärken und Missbrauch entgegenwirken.
Gemeinsam reflektieren wir Fragen wie:
- Welche Botschaften können hinter häufigen Krankmeldungen stehen?
- Wie entstehen Muster, die Krankheitsverhalten begünstigen oder verstärken?
- Wie können Führungskräfte zwischen Fürsorge und Klarheit balancieren?
- Was stärkt Eigenverantwortung und Verbindlichkeit im Team?
- Wie lassen sich schwierige Gespräche respektvoll und wirksam führen?
Seminarbausteine
- Wechselwirkung von Haltung und Zielen
- Eigene Grenzen erkennen und benennen
- Rechte von Mitarbeitenden und Bedarfe von Organisationen
- Grenzen setzen versus Fachkräftemangel
- Klare Absprache versus Verschwiegenheitspflicht und Datenschutz
- Feedbackschleifen und zirkuläres Agieren
- Grenzen der Arbeitsausfall-Kompensation im Team
Zielgruppe: Führungskräfte
Seminarinformationen
Tag: 8. Oktober 2027
Trainer:innen: Amet Beck und Ulrich Allkemper
Ort: Bizetstraße 105, 13088 Berlin
Zeit: 9.00–16.00 Uhr
Preis pro Person: 195. € zzgl. MwSt
Anmeldeschluss: 27. August 2027
Zur Anmeldung schreiben Sie uns bitte eine E-Mail an info@systemisches-institut-berlin.de mit Seminartitel und -datum, der Personenanzahl und der Rechnungsadresse. Bitte beachten Sie die oben auf dieser Seite genannten Konditionen.